Krise als Katalysator – mit meta | five durch die Corona Zeit

9. September 2020

Plötzlich war Corona – und bleibt und bleibt. Wie die meisten Menschen und Organisationen fordert uns die Corona-Pandemie seit Monaten in einer ungewohnten Weise heraus. Dabei nehmen wir einen Schluck unserer eigenen Medizin und nutzen unsere Krisenreflexionworkshops auch für uns selbst, um zu schauen wie wir uns als Organisation an die sich verändernden Anforderungen anpassen. Lesen Sie, welche Erfolgsfaktoren sich dabei in unserer internen Arbeit und im Dialog mit unseren Kunden herauskristallisiert haben…

Die ersten Wochen seit dem Ausbruch der Pandemie standen für unsere Kunden und uns ganz im Zeichen des Notfall-Krisenmanagements und des Schaffens von neuen Konzepten zur Infektionsprävention. Seit Wochen kehrt so etwas wie eine neue Normalität ein; es zeigen sich aber auch Effekte von Langzeitbelastungen. Eine gute Gelegenheit, wichtige Erkenntnisse aus dem Krisenmanagement in Erinnerung zu behalten.

In vielen Gesprächen mit unseren Kunden und einem meta | five-internen Reflexionsworkshop haben wir eruiert, welche Erfolgsfaktoren sich besonders hervorheben und nutzbar gehalten werden sollten.

Frühzeitige Kommunikation – gerade bei unvollständiger Informationslage

Besonders in der ersten Phase des Krisenmanagements haben wir uns bestätigt gesehen, dass eine schnelle Kommunikation dabei hilft, die anfängliche Schockstarre oder Leugnung zu überwinden. Dabei zeigte sich, dass auch bei fortwährender Krise, die regelmäßige Kommunikation die benötigte Sicherheit und Orientierung geben – auch oder sogar insbesondere, wenn es nur unvollständige oder vorläufige Informationen gibt.

Denken in Szenarien

Wenn erprobte Vorgehensweisen fehlen und sich die Informationslage nahezu täglich ändert, ist es erforderlich, verstärkt in unterschiedlichen Szenarien zu denken – von Best Case zu Worst Case, frühzeitig zu planen und gemachte Pläne auch getrost wieder fallen zu lassen.

Dis-Synchronität akzeptieren

Jeden Menschen und jedes Unternehmen trifft die Corona-Krise in einem unterschiedlichen Ausmaß und zu verschiedenen Zeitpunkten. Dadurch erleben wir die Krise zwar alle gemeinsam, aber dennoch unterschiedlich und nicht synchron. Was hilft, ist diese Dis-Synchronizität zu akzeptieren und sich offen über unterschiedliche Betroffenheiten und Herangehensweisen auszutauschen.

Kombination zwischen Präsenz und Virtuell  

Zweifellos ist ein sehr auffälliger Effekt der Corona-Krise die Zunahme des virtuellen Arbeitens. Dabei zeigte sich für uns, dass nach einer kurzen Umgewöhnungsphase die virtuelle Abbildung von Trainings, Assessment Centern und Meetings leichter funktioniert als gedacht. Mitunter fallen dabei lang gehegte Bedenken und die Gewissheit steigt, dass in Zukunft eine vermehrte Kombination aus Arbeiten in Präsenz und im virtuellen Raum möglich und hilfreich ist. Dabei bleibt es in den kommenden Monaten wichtig, regelmäßig zu überprüfen, welche Formate und welche Kombinationen für das krisensichere Arbeiten sinnvoll und zielführend sind.




 
 
Anna Brychcy
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