Erfolgreiches Recruiting trotz Corona – persönliches Kennenlernen und valide Diagnostik im virtuellen Raum

22. September 2020

Wie Aquila Capital zusammen mit meta | five innerhalb kürzester Zeit den Auswahlprozess ihres internationalen Trainee-Programms digitalisierte und so ihren Benchmark Recruitment-Ansatz trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen einer globalen Pandemie erfolgreich umsetzte.

Geplant war der Start des Auswahlprozesses der zweiten, internationalen Trainee-Kohorte für das Analysten-Team von Aquila Capital für Mai 2020. Geplant war, die Erfolgskriterien, die das Assessment Center mit meta | five in 2017 (s. auch Artikel: „Traineeauswahl – die Besten der Besten gewinnen“) zu so einem positiven Erlebnis gemacht haben, auch dieses Jahr wieder zu fokussieren: ein effizienter, stark bewerberzentrierter Auswahlprozess, mit Event-Charakter, der viel Raum für persönlichen Austausch zwischen Bewerbern und Aquila Capital bietet und neben der fachlichen Eignung auch den cultural-fit zur Organisation prüft. Und dann kam Corona.

Klar war, dass die Auswahl nicht verschoben werden sollte und auch, dass trotz der Unmöglichkeit zu reisen, die Trainee-Aspiranten aus Italien, Spanien, Portugal, UK und Deutschland einen möglichst nahbaren und authentischen Eindruck von ihrem potenziellen Arbeitgeber bekommen sollten. Als deutlich wurde, dass die Auswahl nicht wie geplant in Hamburg stattfinden konnte, entwickelten meta | five und Aquila Capital in kürzester Zeit ein virtuelles Auswahlkonzept, das nachwievor die „menschliche Note“ fokussierte.

Die originären Assessment Center-Bestandteile Selbstpräsentation und Interview wurden in die Vorauswahl verschoben und so zum ersten virtuellen Berührungspunkt der Bewerber mit dem HR-Team bei Aquila. Bereits hier gab es die Möglichkeit, einerseits eigene Fragen loszuwerden und zudem durch einen individuell-praxisorientierten Interviewleitfaden einen persönlichen Eindruck zu hinterlassen. Für das virtuelle Assessment Center wurden zwei diagnostisch aussagekräftige Übungen mit einem kognitiven Leistungstest kombiniert, um die Zeit vor dem PC sowohl für die Bewerber als auch die Beobachter aus dem Business möglichst kurz, aber effektiv zu gestalten. Die Pausenzeiten im virtuellen Raum wurden bewusst großzügig geplant, um sich untereinander austauschen und kennenlernen zu können. Nach Abschluss des halbtägigen ACs erhielt jede/r Teilnehmende, unabhängig davon, ob ein Angebot ausgesprochen wurde oder nicht, ein differenziertes Einzelfeedback zum persönlichen Stärken-Entwicklungsprofil. Außerdem wurde ein Ausblick auf den anstehenden, durch Coaching begleiteten Entwicklungsprozess gegeben. Statt der gemeinsamen Abendveranstaltung mit der Geschäftsführung organisierte Aquila Capital eine virtual hang-out – Session. In lockerer Atmosphäre stellte sich das Unternehmen vor, die Bewerber hatten die Möglichkeit ehemaligen Trainees Fragen zu Aufgaben und Miteinander im Arbeitsalltag zu stellen, ihre zukünftigen Führungskräfte kennenzulernen und die Perspektive des Managementteams zu Vision und Unternehmenskultur zu erfahren. Auch den Entscheidungsprozess der von Aquila ausgewählten Kandidaten unterstütze Aquila Capital proaktiv und individuell: Mitarbeitende der potenziellen Ziel-Abteilungen boten an, letzten Fragen und möglichen Zweifeln in einem 1:1-Call Raum zu geben. Der gesamte Auswahlprozess wurde im Anschluss evaluiert und die positiven Ergebnisse wurden durch die Zusage aller ausgewählten Kandidaten und Kandidatinnen bestätigt.

Das Vermitteln der eigenen Stärken und Angebote als Arbeitgeber und ein persönliches, interaktives Kennenlernen in Zeiten von Corona funktionieren also auch virtuell!




 
 
Laura Melissa Hensch
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