Agilität – Das Rad muss nicht neu erfunden werden

9. Mai 2019

Flexibler, schneller, dynamischer –  Der Wunsch nach mehr Agilität bestimmt aktuell das Denken vieler Unternehmen. Die Entwicklung zur agilen Organisation sehen dabei jedoch viele Unternehmen als große Herausforderung. Manche sorgen sich, dass sie sich gänzlich neu erfinden müssten, um „agil“ zu werden. Oder sie fragen sich, ob Agilität wirklich zu ihnen passt, da das doch „eh nur etwas für Start-ups“ sei. Doch muss das Rad wirklich immer neu erfunden werden? Und woran kann man Agilität überhaupt festmachen? Und was braucht es letztlich, um agiler zu werden?

Die Ergebnisse der meta | five Jahresstudie 2018/2019 gehen diesen Fragen nach und decken interessante Ambivalenzen zur Wichtigkeit und Umsetzung von Agilität in deutschen Unternehmen auf. So ist zwar die Relevanz von Agilität bei den Befragten unbestritten, doch nutzen nur etwa die Hälfte der befragten Organisationen agile Arbeitsformen. Gleichzeitig sehen alle Befragten agile Kompetenzen als zentrale Anforderungen an Bewerber und Mitarbeiter an. Und doch werden diese nur jeweils von einem kleineren Teil tatsächlich in Auswahlprozessen und Beurteilungssystemen berücksichtigt. Der Tenor dieser Ergebnisse weist somit auf eine einfache Feststellung hin: Agilität, ja bitte! Aber wie?

In dem zur Jahresstudie erschienenen Artikel in der aktuellen Ausgabe 04/2019 des Fachmagazins Personalführung geben wir dazu einige hilfreiche Empfehlungen und zeigen auf, dass erste Schritte näherliegen und vielleicht einfacher sind, als man auf den ersten Blick denkt.  So stellen viele Unternehmen bereits jetzt agile Kompetenzanforderungen an ihre Mitarbeiter, selbst wenn sie diese nicht so betiteln. Indem Unternehmen sich diese Agilitätsaspekte in ihren Kompetenz- und Anforderungsmodellen bewusster machen und in Auswahlprozessen und Beurteilungsinstrumenten konsequenter berücksichtigen, können sie schrittweise und mit geringem Aufwand das Thema Agilität stärker in den Fokus rücken und in der Organisationskultur verankern. Um es mit einem Goethe zu sagen: Warum in der Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

Lesen Sie hier den ganzen Artikel mit ausführlichen Informationen sowie weitere Artikel und Fallstudien. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre und freuen uns auf Ihre Resonanz.“




 
 
Daniel Putz
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